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TRANSFORMATION – ensemble reflektor – Mi, 23. August 2017, 20 h – Klassik@424

 

R. SCHUMANN // Ouvertüre zu Julius Caesar Op. 128

C. SCHUMANN // Konzert für Klavier und Orchester a-Moll Op. 7

MENDELSSOHN // Sinfonie Nr. 5 „Reformation“

traditionelle syrische Musik (arr. Ibrahim Bajo & Malte Schiller)

 

Klavier // Schaghajegh Nosrati

Band // Syriab

Dirigent // Thomas Klug

 

ensemble reflektor sind 39 professionell ausgebildete klassische Musiker, die Musik lieben und diese Liebe ihrem Publikum vermitteln.

ensemble reflektor reflektiert über sich, den eigenen Musikerberuf sowie die Musikerbranche.

ensemble reflektor schafft einerseits durch ungewöhnliche Konzertorte, andererseits mit selten gehörten oder selten kombinierten Werken intensive Konzerterlebnisse.

ensemble reflektor kann und will trotz aller Innovation nicht auf die „Klassik“ verzichten.

ensemble reflektor will die Nähe zum Publikum.

ensemble reflektor kennt keine Grenzen und keine Schubladen, sondern spielt das, was es für gute Musik hält.

ensemble reflektor ist in Norddeutschland zuhause. ensemble reflektor ist ensemble reflektor.

 

 

Ken Norris & Dirk Bleese – Do, 24. August 2017, 19 h – Jazz@Halle424 zur blauen Stunde

 

Ken Norris (Gesang)

Dirk Bleese (Klavier)

 

Bunt, schillernd, ausgefallen, impulsiv, kreativ: Das Duo des Sängers Ken Norris und des Pianisten Dirk Bleese bedient sich der grossen Jazzliteratur und nutzt virtuos die Freiräume der seltenen Duo-Besetzung für spontane Improvisationen und musikalische Dialoge. Am wundervollen Flügel und im warmen Klang der Halle424 ein ganz besonderes Erlebnis!

Ken Norris gelang der Durchbruch in der europäischen Musikszene mit seiner Kult-CD Modern Folklore – Musik für  Perkussion & Gesang“, die ihr Debüt 1996 am „Printemps de Bourges“ Festival hatte. Er ist Solist und Bandmitglied bei Gabriel Coburger, Buggy Braune, im Hamburger Polizei Orchester, in der Bigband des Hessischen Rundfunks und in der Nordwest Bigband Oldenburg, war Texter und Stimmenarrangeur für „Lohengrin’s Error für Orchester, Latin-Combo, Chor und Solisten“ und ist seit 2010 Professor für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

Einlass 18h
Beginn 19h

Karten im VVK 12 €
Abendkasse 15 €

Reservierung:jc@halle424.de oder +49 172 40 20 40 1

 

ANDI OTTO & BAND – Fr, 1. September 2017, 20 h – LiveArt@424

Andi Otto, der Hamburger Cellist mit dem sensortechnisch erweiterten Cellobogen, lädt Manuel Chittka (drums) und Sebastian Kokus (bass) als Live-Verstärkung auf die Bühne ein.

Die elektronischen Kompositionen, die Andi Otto 2017 auf seinem Solo-Album „VIA“ veröffentlicht hat (z.B. „Bangalore Whispers“: https://soundcloud.com/andiotto/bangalorewhispers), zeigen in den instrumentale Versionen mit Band ihre Krautrock- und Jazz-Gesichter.

Zusätzlich spielen die drei Musiker auch eigens für diese Konstellation komponierte Tracks, die immer auf Improvisation setzen. Die Premiere des Trios fand auf dem Überjazz Festival 2016 (Kampnagel Hamburg) statt.

Ottos Instrument ist sein elektronisch erweitertes Cello, das er „Fello“ nennt. Der Bogen dient als Controller, der durch Gesten in der Luft die verstärkten Celloklänge verändern kann, was mitunter an die zauberhaften Bewegungen eines Thereminspielers erinnert. 

Einlass 19h
Beginn 20h

Karten im VVK 14 €
Abendkasse 16 €

Reservierung:jc@halle424.de oder +49 172 40 20 40 1

 
 

A TRIBUTE TO PEGGY LEE mit Jessica Pilnäs – Sa, 9. September 2017, 21:30 – Salonfestival – Gastgeber Christina und Marc Schauenburg

A Tribute to Peggy Lee

 

Jessica Pilnäs (Gesang)
Matthias Stahl (Klavier)

Jazz. Intim und von entwaffnender Leichtigkeit: Jessica Pilnäs – eine der herausragenden schwedischen Jazz Sängerinnen – präsentiert ihre persönliche Hommage an eine der ganz großen amerikanischen Sängerinnen des 20. Jahrhunderts: Peggy Lee. Mit ihrem radikalen gesanglichen Understatement, voller rhythmischer Feinheiten und ihrer Liebe für Nuancen zaubert Pilnäs ein kleines Meisterwerk voller großer Momente. In Amerika ein großer Star, in Europa so etwas wie eine vergessene musikalische Heldin, kann man Peggy Lee ohne weiteres als eine der besten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts in einem Atemzug mit Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan nennen. Begleitet in ungewöhnlicher Instrumentierung am Piano, ganz ohne Schlagzeug, erhalten die Songs von Peggy Lee neues Leben.

Wir treffen Jessica Pilnäs in der Halle 424, einem spektakulären Ort in Hamburg. In den 1950er Jahren wurde die Halle 424 als Teil von Deutschlands größter Stückgut-Umschlaganlage gebaut und trotzt seitdem allen Sturmfluten. Seit 2014 bietet das Industriedenkmal künstlerischen Projekten Zuflucht. Als Veranstaltungsort für Klassik- und Jazzkonzerte wirkt die Halle 424 an der Transformation des Oberhafens zum Kreativquartier mit. Der Abend verspricht in jeder Hinsicht eine echte Entdeckung zu werden.

 jessicapilnas.com

Einlass 20.00

Konzertbeginn 21:30 Uhr

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Catalina Rueda &Tilo Webers Animate Repose-Sa,15. Juli 2017, 20h-Abschlusskonzert

Die kolumbianische Komponistin Catalina Rueda, Kompositionsstudentin an der Hamburger Musikhochschule, lotet Grenzen der Kulturen und der Kunst aus.
Für ihr Abschlusskonzert holt sie sich Tilo Webers Crossover-Band Animate Repose und weitere Gäste ins Boot, mit der sie Volksmusik aus Kolumbien, europäsche Musiktradition und Jazzimprovisationen zu einem bunten und politischen Mix verarbeitet.

Catalina Rueda
Tilo Webers Animate Repose

Programm

1. „duet“ für Klavier & Schlagzeug (2017) Tilo Weber

2. ¿Yo Serbil? für Ensemble (2017) Catalina Rueda
I.
II.
Ensemble Volans
Flöte: Jingqian He
Klarinette: Leslie Valeska Schillem
Bariton Saxophon: Ivan Tumanov
Harfe: Louisic Dulbecco
Schlagzeug: Fanis Gioles
Geige: Maya Lorenzen
Cello: Michael Heupel
Leitung: Bar Avni

3. „Langner credits“ für E-Bass, E-Gitarre & Schlagzeug (2017) Tilo Weber

E-Bass: Gustav Broman
E-Gitarre: Albin Vesterberg
Schlagzeug: Tilo Weber

4. „panto-min.“ für Tenorblockflöte & Bassklarinette (2017) Catalina Rueda
I.
II.
III.
IV.
Tenorblockflöte: Lilli Pätzold
Bassklarinette: Leslie Valeska Schillen

5. „Entre“ für Gitarre Solo (2016) Catalina Rueda
I. Cuerdas
II. Voces
III. al Refugio
Gitarre: Matthias Greenslade

PAUSE

1. Improvisation
Schlagzeug: Tilo Weber
Gesang: Catalina Rueda
Kanun: Zead Khawam

2. Ritual 1 „Verschnitt“ für Altblockföte, Geige, Bratsche & Cello (2015) Catalina Rueda
Geige: Guillermo Santoja di Fonza
Bratsche: Mari Viluskela
Cello: Jakob Kuchenbuch

3. Coplas für Klavier Solo (2016) Catalina Rueda
I. a dos
II. a tres
III. Arruyo
IV. Baile
Klavier: Bernhard Fograscher

4. „four fauns“ für E-Bass, E-Gitarre, Klavier & Schlagzeug (2017) Tilo Weber
Klavier :Clara Haberkamp
E-Bass: Gustav Broman
E-Gitarre: Albin Vesterberg
Schlagzeug: Tilo Weber

5. A-Suite für Akkordeon & Gitarre (2016) Catalina Rueda

Lux Nova Duo
Akkordeon: Lydia Schmidt
Gitarre: Jorge Paz

6. Duo Seraphim für Vokalsextett (2015) Catalina Rueda
Sophrane: Jenny Kalbfleisch,Marcia Lemke-Kern
Mezzo: Ascelina Klee
Tenor: Dustin Drosdziok
Bariton: Immanuel Klein
Bass: Martin Schneekloth
Leitung: Yu Sagimoto

Einlass 19h
Beginn 20h

Karten im VVK 10€
Abendkasse 12€
Studenten 4€

Reservierung:jc@halle424.de oder +49 172 40 20 40 1

Lorenz Kellhuber – Do, 6. Juli 2017, 18h – Jazz@424 zur blauen Stunde

Lorenz Kellhuber – Klavier

 

„Einer der interessantesten Jazzpianisten seiner Generation“ (Fono Forum): Nicht erst seit seinem zweiten, von der Presse hoch gelobten Album COSMOS gilt Lorenz Kellhuber als aussergewöhnliches Talent in der Jazzszene. Der 26-jährige glänzt gleichermaßen als Instrumentalist, Komponist uns als Improvisator. Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Solo Competition.

Als Preisträger besucht Lorenz Kellhuber daraufhin die Montreux Jazz Academy, wo er mit Lee Ritenour, Charles Lloyd und Eric Harland spielt. 2016 wird er für den Echo Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres“nominiert.

Mit „beeindruckender Souveränität“ (MZ) und facettenreichem, pulsierendem Spiel führt Lorenz Kellhuber die Hörer durch seine kurzweiligen Konzerte: Ein grosser Erzähler, der sich ganz und gar als zeitgenössischer Jazzmusiker präsentiert. Prägnant und eingängig sind die melodischen Erfindungen dieses „Teufelskerls“ (Jazz thing), farbenreich seine Harmonien. Den Rahmen seiner Stücke bildet eine songähnliche Stringenz, gleichzeitig sprudelt der Inhalt vor Lebendigkeit. Der Rhythmus brodelt, treibt an, hält die raffinierten Kompositionen mit Intensität in Spannung. Der jugendlich frische Blick auf das Material trifft auf eine technische Präzision, die von grosser künstlerischer Reife zeugt. „Diese energiegeladene, innovative Musik gehört zum Spannensten, das ich seit langem gehört habe. Chapeau“ (Concerto)

Einlass 17h
Beginn 18h

Karten im VVK 12€
Abendkasse 14€

Reservierung:jc@halle424.de oder +49 172 40 20 40 1