Rhonda Ross und Rodney Kendrick – Fr. 15. September 2017 – 20 Uhr

Pure Electricity in Concert

Rhondas Musik hat ihre Wurzeln im traditionellen Jazz, aber bezieht viele andere Einflüsse aus der Afro-Amerikanischen Musikkultur mit ein. Ihre spirituellen Texte beschreiben die Gesellschaft, in der wir leben und stellen die Frage, wie wir in dieser immer komplexeren Welt mit ihren vielen Herausforderungen am Besten leben können. Sie erzählen auch davon, wie sie die – auch angesichts ihres familiären Erbes – an sie gestellten Erwartungen bewältigt, und trotz mancher Hindernisse ihren eigenen Weg gesucht und gefunden hat.

„Through her original compositions, Rhonda pieces together the portrait of a woman who understands herself and the complicated world in which she functions. She’s not afraid to take risks, with either melody,or lyrics“. (David Finkle, Backstage Magazine)

Rhonda ist seit 20 Jahren als Musikerin, Emmy-nominierte Schauspielerin und gefragte Rednerin vorwiegend im Nordamerikanischen Raum unterwegs. In den letzten 2 Jahren tourte sie mit Ihrer berühmten Mutter und eröffnete deren Konzerte mit ihrem eigenen Programm. Nach einigen klassischen Jazz-Aufnahmen u.a. mit ihrem Mann, Rodney Kendrick, nahm sie 2016 ihr erstes Studio-Album mit eigenen Songs auf, „In Case You Didn’t Know“. 

Mehr Infos zu Rhonda Ross unter:

www.rhondarosskendrick.com

Einlass und Bar ab 19 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr

Karten im Vorverkauf: €25 (Direktverkauf in der Halle424 oder verbindliche Reservierung unter jc@halle424.de mit Name und Telefonnummer)

Karten an der Abendkasse: €28

A TRIBUTE TO PEGGY LEE mit Jessica Pilnäs – Sa, 9. September 2017, 21:30 – Salonfestival – Gastgeber Christina und Marc Schauenburg

A Tribute to Peggy Lee

 

Jessica Pilnäs (Gesang)
Matthias Stahl (Klavier)

Jazz. Intim und von entwaffnender Leichtigkeit: Jessica Pilnäs – eine der herausragenden schwedischen Jazz Sängerinnen – präsentiert ihre persönliche Hommage an eine der ganz großen amerikanischen Sängerinnen des 20. Jahrhunderts: Peggy Lee. Mit ihrem radikalen gesanglichen Understatement, voller rhythmischer Feinheiten und ihrer Liebe für Nuancen zaubert Pilnäs ein kleines Meisterwerk voller großer Momente. In Amerika ein großer Star, in Europa so etwas wie eine vergessene musikalische Heldin, kann man Peggy Lee ohne weiteres als eine der besten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts in einem Atemzug mit Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Sarah Vaughan nennen. Begleitet in ungewöhnlicher Instrumentierung am Piano, ganz ohne Schlagzeug, erhalten die Songs von Peggy Lee neues Leben.

Wir treffen Jessica Pilnäs in der Halle 424, einem spektakulären Ort in Hamburg. In den 1950er Jahren wurde die Halle 424 als Teil von Deutschlands größter Stückgut-Umschlaganlage gebaut und trotzt seitdem allen Sturmfluten. Seit 2014 bietet das Industriedenkmal künstlerischen Projekten Zuflucht. Als Veranstaltungsort für Klassik- und Jazzkonzerte wirkt die Halle 424 an der Transformation des Oberhafens zum Kreativquartier mit. Der Abend verspricht in jeder Hinsicht eine echte Entdeckung zu werden.

 jessicapilnas.com

Einlass 20.00

Konzertbeginn 21:30 Uhr

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ANDI OTTO & BAND / DJ Sofie Heinz – Fr, 1. September 2017, 20 h – LiveArt@424

Andi Otto, der Hamburger Cellist mit dem sensortechnisch erweiterten Cellobogen, lädt Manuel Chittka (drums) und Sebastian Kokus (bass) als Live-Verstärkung auf die Bühne ein.

Die elektronischen Kompositionen, die Andi Otto 2017 auf seinem Solo-Album „VIA“ veröffentlicht hat (z.B. „Bangalore Whispers“: https://soundcloud.com/andiotto/bangalorewhispers), zeigen in den instrumentale Versionen mit Band ihre Krautrock- und Jazz-Gesichter.

Zusätzlich spielen die drei Musiker auch eigens für diese Konstellation komponierte Tracks, die immer auf Improvisation setzen. Die Premiere des Trios fand auf dem Überjazz Festival 2016 (Kampnagel Hamburg) statt.

Ottos Instrument ist sein elektronisch erweitertes Cello, das er „Fello“ nennt. Der Bogen dient als Controller, der durch Gesten in der Luft die verstärkten Celloklänge verändern kann, was mitunter an die zauberhaften Bewegungen eines Thereminspielers erinnert. 

Einlass 19h
Beginn 20h

Schüler/Studenten € 10

Karten im VVK € 14

Abendkasse € 16

Reservierung:jc@halle424.de oder +49 172 40 20 40 1

 
 

Ken Norris & Dirk Bleese – Do, 24. August 2017, 19 h – Jazz@Halle424 zur blauen Stunde

 

Ken Norris (Gesang)

Dirk Bleese (Klavier)

 

Bunt, schillernd, ausgefallen, impulsiv, kreativ: Das Duo des Sängers Ken Norris und des Pianisten Dirk Bleese bedient sich der grossen Jazzliteratur und nutzt virtuos die Freiräume der seltenen Duo-Besetzung für spontane Improvisationen und musikalische Dialoge. Am wundervollen Flügel und im warmen Klang der Halle424 ein ganz besonderes Erlebnis!

Ken Norris gelang der Durchbruch in der europäischen Musikszene mit seiner Kult-CD Modern Folklore – Musik für  Perkussion & Gesang“, die ihr Debüt 1996 am „Printemps de Bourges“ Festival hatte. Er ist Solist und Bandmitglied bei Gabriel Coburger, Buggy Braune, im Hamburger Polizei Orchester, in der Bigband des Hessischen Rundfunks und in der Nordwest Bigband Oldenburg, war Texter und Stimmenarrangeur für „Lohengrin’s Error für Orchester, Latin-Combo, Chor und Solisten“ und ist seit 2010 Professor für Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

Einlass 18h
Beginn 19h

Schüler/Studenten € 9

Karten im VVK € 12

Abendkasse € 15

Reservierung:jc@halle424.de oder +49 172 40 20 40 1

 

TRANSFORMATION – ensemble reflektor – Mi, 23. August 2017, 20 h – Klassik@424

Das junge Hamburger Kammerorchester ensemble refektor widmet sich in seinem sechsten Projekt in Eigenregie ensemble refektor_TRANSFORMATION dem kulturell-musikalischen Dialog zwischen Orient und Okzident. In Kooperation mit dem Hamburger Clubkinder e.V. während eines Dialog-Festivalsvom 21. bis 23.August für Geflüchtete wird die Integration der orientalischen Kultur im Fokus stehen.

ensemble refektor_TRANSFORMATION, dessen Titel an die derzeitige Transformation der europäischen Gesellschaft durch die Immigration von Geflüchteten angelehnt ist, soll das erste von mehreren Projekten sein und somit den Grundstein für eine langfristige Arbeit des Ensembles mit Geflüchteten, insbesondere aus Syrien und anderen orientalischen Ländern, bilden.

In Workshops und Musikvermittlungsveranstaltungen wird auf dem dreitägigen DialogFestival zunächst der unmittelbare Kontakt über die Musik mit geflüchteten Musiker und
Familien gesucht. In Jam-Sessions und gemeinsamen Proben wird dann das Konzertprogramm für die anschließenden Konzerte in Hamburg, Usingen und Berlin erarbeitet, in denen die Arrangements erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Für das Pilot-Projekt konnte die Band SYRIAB als Vertreter der traditionellen morgenländischen Musikkultur gewonnen werden. Die vier Band-Mitglieder, die sich bereits in ihrer Heimat kennen lernten und zu einem Klangkörper formierten, flüchteten in 2015 von Syrien nach Deutschland. Hier fanden Sie sich erneut zusammen und treten seither wieder, obwohl sie über vier deutsche Städte verstreut leben, als Band auf. Gemeinsam mit ensemble reflektor, als Vertreter der klassischen abendländischen Kultur, werden Bausteine des Konzertprogramms erarbeitet, die am 23. (Hamburg) und 27. August (Berlin) neben Schumanns Caesar-Ouvertüre und Mendelssohns Reformationssinfonie unter der Leitung von Thomas Klug zu hören sein werden. Außerdem wird am 23. (Hamburg) sowie am 25. August (Usingen) die iranischstämmige, in Deutschland aufgewachsene und klassisch ausgebildete Pianistin Schaghajegh Nosrati gleichsam als Vertreterin beider Kulturen das Programm mit Ihrer Interpretation des Klavierkonzerts von Clara Schumann bereichern.

ensemble refektor gründete sich 2015 auf Eigeninitiative seiner Mitglieder und ist seither in der Halle 424 der Hamburger Oberhafencity „artist in residence“. Die jungen Musiker, die selbstverwaltend organisiert sind, verstehen sich als Botschafter für eine Musikkultur ohne Grenzen und wollen mit ihrer Arbeit vor allem Menschen erreichen, die wenig bis gar nicht mit klassischer Musik in Berührung kommen. Kooperationen gibt es bisher mit der Schule auf der Veddel, dem Kiez-Club Gruenspan und den Clubkindern Hamburg.

R. SCHUMANN // Ouvertüre zu Julius Caesar Op. 128

C. SCHUMANN // Konzert für Klavier und Orchester a-Moll Op. 7

MENDELSSOHN // Sinfonie Nr. 5 „Reformation“

traditionelle syrische Musik (arr. Ibrahim Bajo & Malte Schiller)

 

Klavier // Schaghajegh Nosrati

Band // Syriab

Dirigent // Thomas Klug

 

 

Kartenpreise:

Schüler / Studenten    VVK € 10 / AK € 14

Normal                          VVK € 18 / AK € 22

Veranstalter: ensemble reflektor

Einlass 19:00 Beginn 20:00