Björn Meyer spielte eines der ersten JazzTracks424 Konzerte im Jahr 2018 bei uns, als er uns sein erstes Soloalbum für ECM – Provenance – vorstellte. Seitdem durften wir ihn als ausgesprochenen Freund der Halle424 mit weiteren seiner großartigen Projekte begrüßen, darunter NEN mit der XALA-Performerin Anja Losinger, und AMIIRA, sein geniales Trio mit Klaus Gesing und Samuel Rohrer. In Schweden geboren, in Bern lebend, ist er schon lange ein fester Bestandteil und Förderer der Schweizer Jazzszene. Zu seinen bekanntesten internationalen Projekten zählen Kooperationen mit Anour Brahem und Nik Bärtsch, die sich auf diversen ECM Veröffentlichungen wiederfinden.
Mit CONVERGENCE, seinem zweiten Soloalbum, entwickelt der in Schweden geborene Bassist BJÖRN MEYER sein auf Provenance (2017) begründetes musikalische Konzept weiter. Er nutzt das technische Potenzial der Bassgitarre, um markante Klangfarben und reich strukturierte Texturen zu schaffen, und bleibt zugleich äußerst sensibel für den akustischen Raum, in dem seine Klänge entstehen und aufblühen. Diesmal hat sich die Szenerie in die Bavaria Musikstudios in München verlagert, einen Ort, der seit Langem mit Filmmusik verbunden ist, und Meyers atmosphärische Erkundungen rufen Bilder im Geist hervor. Parallel zu seinen technischen Innovationen ist er auch als Melodiker gewachsen, und vieles auf Convergence trägt eine sehnsuchtsvolle, liedhafte Qualität. Kurz gesagt: Das Album wirkt in sich abgeschlossen, mehr als nur ein Dokument instrumentaler Meisterschaft. Und Hörerinnen und Hörer, die Björn Meyers Beiträge zu ECM-Aufnahmen mit Anouar Brahem (The Astounding Eyes of Rita, Souvenance) und Nik Bärtsch (Stoa, Holon, Llyria) schätzen, werden dieses Soloalbum als bereichernde Erfahrung empfinden. Convergence wurde im September 2024 aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.