In ensemble reflektors DER DÄMON kommt zusammen, was seit Menschengedenken zusammen gehört: Musik & Tanz. Musik der „Roaring Twenties“ von Erwin Schulhoff, Paul Hindemith trifft auf Musik der Schwarzen amerikanischen Komponistin Jessie Montgomery (*1981). Auf welch’ bedrückende Art und Weise lassen sich Parallelen von heute zu den oft verklärten „Goldenen Zwanzigern“ ziehen und welch’ entfesselnde Kraft steckt in der Musik, die uns mindestens innerlich tanzen lässt? Das Programm erzählt vom Zusammenhalt angesichts großer Krisen und einem fundamentalen Gefühl der Unsicherheit, vom Kampf um Gleichberechtigung und persönliche Freiheit und davon, dass unsere Welt von uns allen gemeinsam und immer wieder neu gestaltet werden will und muss.
Programm
Erwin Schulhoff: Die Mondsüchtige
Paul Hindemith: Der Dämon Op. 28
Jessie Montgomery: Strum
Jessie Montgomery: Source Code
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung, der Claussen Simon Stiftung, der Finnern Stiftung sowie Gudrun und Georg J. Claussen, Christl Otto und Anna Benita Steinhardt
Foto: ensemble reflektor