O Seufzen, Heulen, Herzensknall

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O Seufzen, Heulen, Herzensknall

O Seufzen, Heulen, Herzensknall
Love is all we need!
Ein Songzyklus mit Musik von Gordon Kampe und Videos von Simon Janssen
Künstlerische Gesamtleitung: Lutz Rademacher
Songs, Arien, Duette und Intermezzi beleuchten Aspekte der Liebe: zu fernen
und nahen Geliebten, zur Natur, zu Gott und nicht zuletzt zur Musik.
Der Komponist Gordon Kampe hat als Inspiration für seine Musik
Liebesgedichte aus der Barockzeit gewählt, die in ihrem Sprachrhythmus
fast schon Gesang sind. Dabei geht es in den Texten oft nur vordergründig
um Liebe: Die Verse des wohl berühmtesten Dichters des 17. Jahrhunderts,
Andreas Gryphius (der die Zerstörung seiner Heimatstadt im Dreißigjährigen
Krieg erleben musste), reden zwischen den Zeilen immer auch vom Tod.
Zerbrechlich ist das Glück und selten von Dauer, dünn der Firniss der
Zivilisation, zumal in Kriegszeiten.
Der Videokünstler Simon Janssen zeigt dagegen die flüchtige
Unbeschwertheit eines profanen Augenblicks: die Mitwirkenden beim
abendlichen Feiern, gemeinsames Essen, Trinken, Reden. Dazu geben die
Beteiligten in Gesprächen Auskunft über ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Liebe zur (Neuen) Musik.
Die sechs Musiker*innen des Ensemble RADAR verfolgen ein klares
Konzept: Verbindungen zwischen aktueller Musik und anderen Kunstsparten
vertiefen und gegenwärtige Musik einem neugierigen Publikum vermitteln.
Spannend zusammengestellte Programme und ein Bogenschlag zu
Performance-Kunst, Improvisation und multimedialen Konzepten bilden den
künstlerischen Rahmen für die Musiker*innen von RADAR.
Die Mitwirkenden:
Lini Gong, Sopran
Daniel Gloger, Countertenor
Ensemble RADAR
Sascha Lino Lemke, Live-Elektronik
Simon Janssen, Video
Lutz Rademacher, musikalische Leitung
Die Idee für dieses Projekt entstand bei der Vorbereitung meines Fellowship am Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) im Studienjahr 2021/22. Ich möchte im Austausch mit anderen Disziplinen die Rolle der zeitgenössischen Musik in der Gesellschaft untersuchen.
Ein Ziel meiner Arbeit am HIAS ist die Vernetzung Hamburger Institutionen.
Ein musikwissenschaftliches Kolloquium an der Universität Hamburg (in Zusammenarbeit mit Prof. Ivana Rentsch) wird die Entstehung des Stückes begleiten.
Aufführungsort ist die Halle 424 in der Hafencity. Wir haben uns für diesen
multifunktionalen Raum entschieden, um ein möglichst diverses Publikum anzusprechen, das den Weg in die der zeitgenössischen Musik zugeordneten Spielorte gar nicht erst sucht bzw. findet. Die Halle 424 bietet ein offenes, professionelles Konzept und die Möglichkeit, nach der Aufführung bei einem Glas Wein mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.
Bildrechte / Grafik: HIAS
Jun 25 2022

Details

Date: Juni 25
Time: 20:00 - 22:00
Cost: 25€
Veranstaltung Categories: ,
Website: Visit Event Website

Venue

Halle 424

Stockmeyerstr. 43
Hamburg, 20457 Deutschland

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Visit Venue Website

Schedule

  • Schüler / Studenten € 15,-
  • Einlass 19.00
  •  

Veranstalter

HIAS
Website: Visit Organizer Website

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